kathrins corner

Being green

07.01.2008, 16:46 Uhr

Mit dem Umweltbewusstsein ist es bei den Briten glaube ich so eine Sache: Man bemüht sich zwar recht ordentlich mit Bio-Essen und Werbung für Jute-Taschen, aber überzeugend ist das alles nicht. Bei jeder Kleinigkeit, die man kauft, bekommt man unaufgefordert eine Plastiktüte, Obst und Gemüse ist abgepackt und mein Mitbewohner lässt das Licht in allen Räumen an - auch wenn er weggeht. Gut, manche Leute mögen es vielleicht einfach nicht, in eine dunkle Wohnung heimzukehren.

Was das Recycling angeht, hat er so seine eigene Methode: Plastik wird in eine Tüte geworfen, und Papier und Glas, "das, was recycelt werden kann", kommt in eine andere Tüte. Bio-Müll kommt in die Tüte mit dem Plastik-Kram - ich weiß nicht warum. Ich muss meinem Mitbewohner bestimmt als "totally green" erscheinen - kein Wunder, wenn auch der "Guardian" am Wochenende Angela Merkel an Position Nummer 5 der 100 Personen gewählt hat, die den Planeten noch retten können: "Wenn es Deutschland unter Angela Merkel nicht schafft, EU- und UN-Ziele zu erreichen, dann wird es Deutschland nie gelingen."

Was England aber auch bewegt: Das Drama um die süßen Mini-Knuts im Nürnberger Zoo.

Kommentare (1)

EQmHyCPPw
(XnJxVonHU, 24.09.2011, 01:17 Uhr #)
Way to go on this essay, hpeeld a ton.

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