30 sein
06.02.2009, 21:10 Uhr
Ein schöner Text im "jetzt"-Magazin über die Krise, die uns ereilt, wenn wir 30 werden.
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2008 revised
31.12.2008, 11:07 Uhr
Zugenommen oder abgenommen? Abgenommen, auch wenn mein Gewicht gegen Ende des Jahres wieder eine leichte Tendenz nach oben genommen hat. Ist ja schließlich Weihnachten und Winter.
Haare länger oder kürzer? Gleiche Länge.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Müsste eigentlich auch gleich geblieben sein. War lange nicht mehr beim Augenarzt.
Mehr Kohle oder weniger? Weniger.
Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr.
Der hirnrissigste Plan? In London Fahrrad fahren zu wollen. Irgendwie hänge ich doch an meinem Leben, habe ich gemerkt.
Die gefährlichste Unternehmung? Objektiv gesehen: Ohne Job nach London zu gehen und mal zu gucken, was passiert. Komischerweise fanden nur die anderen diese Entscheidung "mutig"; ich dagegen dachte: Och, das schaffst du schon - und das, obwohl meistens eher ich der Angsthase bin.
Mehr Sport oder weniger? Im Alltag bewege ich mich durch das Fahrrad fahren inzwischen mehr; wenn es um Sport im eigentlichen Sinne geht, dann leider eher weniger.
Die teuerste Anschaffung? Ein Rock. War glaub ich teurer als die beiden Wellensittiche mit Grundausstattung.
Das leckerste Essen? Ich bin ja ein großer Fan von Pret à manger. Die haben super-leckeres Essen, vor allem klasse Schokokuchen. Wann kommen die eigentlich nach Deutschland?
Das beeindruckendste Buch? Hat mich lange beschäftigt und kann stundenlange, hitzige Diskussionen auslösen: Girl with a One-track Mind von Abby Lee.
Das enttäuschendste Buch? Paul Roberts: The End of Food. Prinzipiell ein sehr interessantes Thema, aber streckenweise unheimlich naturwissenschaftlich.
Der ergreifendste Film? Arm und alt - Wenn die Rente nicht reicht. Für einen der portraitierten Rentner war der einzige Luxus ein Rätselheft am Wochenende und eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Ein trauriger Film, der Angst vor dem Alter macht.
Die beste CD? Madame Modeste könnte es nicht besser sagen. (Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir dieses Jahr nicht eine einzige CD gekauft habe.)
Die meiste Zeit verbracht mit…? Lesen.
Die schönste Zeit verbracht mit… ? Freunden.
Vorherrschendes Gefühl 2008? Auszeit, Ausprobieren, Übergang. Gegen Ende des Jahres dann Zweifel, Unsicherheit und große Fragen. Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten? Wieviel Geld will ich verdienen? Was kann ich überhaupt? Hätte ich nicht doch etwas anderes studieren sollen? Will ich nicht überhaupt eigentlich etwas ganz anderes machen? Bis heute habe ich noch keine Antworten auf diese Fragen gefunden.
2008 zum ersten Mal getan? Haustiere gekauft. Angefangen, selbst zu kochen und zu backen. Sehr schön.
2008 nach langer Zeit wieder getan? Fahrrad fahren. Früher, als ich noch auf dem Land lebte, bin ich ständig Rad gefahren. Wie hätte ich mich auch anders fortbewegen sollen, schließlich fuhr mittags um zwei Uhr der einzige Bus am Tag. In einer Stadt wollte ich dagegen nicht Rad fahren: Zu viele Autos, zu viel Gestank, zu anstrengend. Jetzt muss ich aber sagen: Och, ist doch eigentlich ganz ok in Berlin. Man ist unabhängig und wenn man sich den Weinbergsweg runterrollen lässt, macht es sogar richtig Spaß.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Eine Woche mit einem Alkoholiker zusammenzuleben, im Call-Center zu arbeiten und ein schuhkartongroßes Zimmer.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Dass es für mich richtig, wichtig und gut war, auf eigene Faust nach London zu gehen - trotz des Risikos.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Selbstgebackene Kekse.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Ein selbstgebastelter Kalender, Geduld, Aufmerksamkeit und Anteilnahme.
Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? Ich freue mich, dass Du kommst.
Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? Ich möchte gerne zurückkommen.
2008 war mit 1 Wort…? Abenteuer.
Vorsätze für 2009? Wieder tanzen gehen. Regelmäßiger Sport machen.
Im Internet abgeguckt bei Anke, Franziskript, Madame Modeste, Pia und der Vorspeisenplatte.
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Wiedereröffnung
17.12.2008, 16:42 Uhr
Huch. Ist der Sommer schon wieder vorbei? Egal. Wegen der langen Sommerpause fällt der Winterschlaf hier im Corner aus. Gegen Ende des Jahres wird hier noch mal neu angefangen. Oder so ähnlich. Jetzt auch wieder aus Berlin.
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Sommerferien in kathrins corner
24.06.2008, 19:13 Uhr
Die nächsten zwei Monate passiert hier erst einmal nichts.
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Krimskrams (15) (Gender-Edition)
22.06.2008, 20:50 Uhr
Eines der besten Gesundheits- und Erziehungssysteme, die höchste Lebenserwartung für Männer, großzügiger Mutter- und Vaterschaftsurlaub, die meisten Bücherkäufer, keine Armee: Warum auf Island die glücklichsten Menschen leben.
+++
Die skandinavischen Länder sind - was Frauenrechte betrifft - den Kontinentaleuropäern sowieso voraus. Im Februar 2002 hat jedoch ein norwegischer Minister in einer Nacht- und Nebel-Aktion per Gesetz angeordnet, dass künftig mindestens 40 Prozent aller Vorstandspositionen in norwegischer Firmen mit Frauen besetzt werden sollen. Sollten die Firmen diese Forderungen nicht umsetzen, drohte ihnen die Schließung. Hat aber wohl ganz gut funktioniert.
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Geschlossene Gesellschaft
29.04.2008, 12:12 Uhr
Es gibt viele Gründe dafür, warum noch immer so wenige Frauen in den Chef- und Vorstandsetagen zu finden sind. Einer der Gründe ist, dass manche Männer in den oberen Etagen ihresgleichen suchen und lieber unter sich bleiben wollen:
Andreas Lebert, Chefredakteur der "Brigitte"
[via]
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Sollte ich Facebook lieber verlassen? (2)
22.04.2008, 12:16 Uhr
Wenn ich mir das Getwittere der vergangenen Tage so durchlese, bin ich offenbar nicht die einzige, die bei Facebook ein mulmiges Gefühl bekommt.
Tom Hodgkinson: With friends like these... In: The Guardian, 14.01.2007.
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Gezwitscher in der Downing Street
18.04.2008, 20:34 Uhr
Auch der britische Premierminister Gordon Brown ist auf Twitter unterwegs.
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Die Pflicht einer Bürgerjournalistin
16.04.2008, 00:35 Uhr
Der Bürgerjournalismus steckt ja - bis auf ein paar Ausnahmen - vielerorts noch in den Kinderschuhen, wie man so schön sagt. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass so manchem Redakteur vor Schreck die Finger über der Tastatur erstarren, wenn er hört, dass es da draußen Leute gibt, die plötzlich den Anspruch erheben, genauso gute und relevante Nachrichten, Kommentare und Reportagen schreiben und veröffentlichen zu wollen wie der Redakteur selbst. Man könnte meinen, der Bürgerjournalist sei zu unerfahren, zu unprofessionell, könne nicht schreiben und lasse sich vor allem nur von seinen eigenen Interessen leiten. Heute las ich aber in meiner Lieblingszeitung, dem "Guardian", dass Bürgerjournalisten sehr wohl objektiv berichten können - selbst dann, wenn dies den eigenen Interessen widerspricht.
Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat ja mit seinen jüngsten Äußerungen über "verbitterte" Menschen in strukturschwachen Regionen einigen Ärger auf sich gezogen. Das linksliberale, alternative US-Polit-Weblog "Huffington Post" hatte die brisante Rede Obamas dokumentiert, die er vor reichen Spendern in San Fransisco gehalten hatte.
Am Montag berichtete nun der ebenfalls linksliberale, britische "Guardian", wie diese Geschichte in der "Huffington Post" entstanden war: Die Autorin des Artikels, Mayhill Fowler, war nur deshalb zu der Veranstaltung mit Obama eingeladen worden, weil sie zuvor großzügig für ihn gespendet hatte - Journalisten waren nämlich von der Veranstaltung ausgeschlossen. Offiziell galt sie somit als eine Unterstützerin Obamas. Fowler, eine 61-jährige kalifornische Hausfrau, nahm dessen Rede zwar dann in San Francisco auf, doch das brisante Material lag daraufhin noch tagelang bei ihr zu Hause herum: Als offizielle Befürworterin Obamas wusste Fowler nicht, wie sie sich nun verhalten sollte. Fowler veröffentlichte ihren Artikel dann am 11. April - fünf Tage, nachdem Obama seine Rede gehalten hatte. "Als eine Unterstützerin Barack Obamas hatte sie sehr große Bedenken wegen der Geschichte", sagte Amanda Michel, die Chefin des Online-Projekts "Off the bus", dem "Guardian". "Aber sie dachte, dass sie als Bürgerjournalistin die Pflicht hat, über das Ereignis zu berichten - trotz ihrer Unterstützung für Barack Obama."
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Can I help you?
12.04.2008, 13:38 Uhr
Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie hilfsbereit die Londoner sind:
Auf dem Bürgersteig läuft vor mir eine ältere Dame, die mit ihrem zerknautschten Regenschirm gegen Wind und Regen kämpft. Ein junger Mann in Mantel, Anzug und Krawatte will sie überholen, bleibt aber kurz stehen, richtet ihr den Schirm und geht gleich wieder weiter. Die alte Dame bedankt sich lachend, er dreht sich noch einmal kurz um und winkt.
+++
Ich muss zu einem wichtigen Termin, finde aber die Firma nicht. Da mir niemand weiterhelfen kann, klingele ich an der Eingangstür eines anderen Bürokomplexes. Auch der Pförtner kennt sich in der Gegend nicht aus. Ein Mitarbeiter winkt mich jedoch ins Großraumbüro, führt mich an zig Schreibtischen vorbei zu seinem Computer, geht ins Internet und sucht das entsprechende Haus. Zum Schluss fragt er noch, ob er den Straßenplan ausdrucken soll. Der Mann hat mir den Tag gerettet.
+++
Der Bus schafft die Kurve nicht. Wegen eines quer stehenden Autos würde er mit dem Seitenspiegel eine Telefonzelle rammen. Da nähert sich ein Passant dem Bus und dreht kurzerhand den Seitenspiegel nach innen, so dass der Bus vorbeifahren kann. Ein paar Meter weiter, an der Bushaltestelle, läuft der Passant an dem Bus vorbei: „Thanks, mate!“, ruft der Busfahrer dem Mann zu, der dem Fahrer durch die geöffnete Tür mit einem Lächeln zuwinkt.
+++
Alle Fahrgäste sind eingestiegen, die Bustür ist bereits geschlossen. Der Busfahrer fährt aber noch nicht los, sondern erklärt mir mit einer Engelsgeduld, woran es liegen kann, dass meine Oyster-Card nicht funktioniert und der Betrag für das Busticket nicht abgebucht wird. Ich durfte dann mitfahren, ohne die Busfahrt bar zu bezahlen.
+++
Und ich fange jetzt nicht auch noch an aufzuzählen, wieviele Leute mir bei der Zimmersuche behilflich waren oder mir sonst irgendwelche Tipps gegeben haben.
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Medien im Wandel
08.04.2008, 19:53 Uhr
Da sage noch mal einer, dass das junge Gemüse von heute auf Youtube nur schräge Heimvideos guckt und sich auf Facebook nur gegenseitig die FluffFriends streichelt:
In one sense, this social filter is simply a technological version of the oldest tool in politics: word of mouth. Jane Buckingham, the founder of the Intelligence Group, a market research company, said the “social media generation” was comfortable being in constant communication with others, so recommendations from friends or text messages from a campaign — information that is shared, but not sought — were perceived as natural. Ms. Buckingham recalled conducting a focus group where one of her subjects, a college student, said, “If the news is that important, it will find me.”
[...]
Young people also identify online discussions with friends and videos as important sources of election information. The habits suggest that younger readers find themselves going straight to the source, bypassing the context and analysis that seasoned journalists provide." (New York Times, 27.03.2008)
+++
+++
David Montgomery, Chef der britischen Mecom-Gruppe und Ex-(Chef-)Redakteur diverser Zeitungen
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99 Wahrheiten
03.04.2008, 00:24 Uhr
Bei Herrn Bandini (hier und hier), Frau Neuro (hier und hier), der Spreepiratin und Dave abgeguckt.
1. Ich löse gerne Sudokus und
2. kann es nur schwer ertragen, ein Rätsel einmal nicht lösen zu können.
3. Ich liebe Bücher über alles und
4. kaufe weitaus mehr Bücher, als ich jemals werde lesen können.
5. Meist lese ich jedes Buch, das ich angefangen habe, auch zu Ende.
6. Bisher habe ich höchstens fünf Bücher nicht zu Ende gelesen. Eines dieser Bücher war Günter Grass' "Die Blechtrommel". Ich bin über die ersten zwanzig Seiten nicht hinausgekommen.
7. Wenn ich einsam bin oder mich entspannen möchte, gehe ich in eine Buchhandlung oder einen Zeitschriftenladen.
8. In anderen Wohnungen schaue ich mir immer ausgiebig die Bücherregale an.
9. Ich wünschte, ich würde mehr von Musik und Filmen verstehen.
10. Leider wahr: Als Kind fand ich Nicky und David Hasselhoff gut.
11. Prägten meine Kindheit: "Knight Rider" und "Baywatch".
12. Ich war auch ein Fan von Steffi Graf und
13. habe mal eine Weile Tennis gespielt.
14. Als Kind habe ich einmal einen sehr schweren Unfall miterlebt, ein paar Jahre später hätte ich beinahe einmal einen verursacht. Mir ist beide Male nichts passiert.
15. Ich habe noch nicht einmal in meinem Leben geraucht. Ich habe nur einmal an einem Zigarillo gezogen.
16. Ich kann mir nicht vorstellen, einmal mit einem Raucher zusammenzusein.
17. Ich habe erst mit etwa Mitte Zwanzig angefangen, Alkohol zu trinken.
18. Heute trinke ich zwar gerne, aber immer noch selten Alkohol.
19. Lieblingscocktail: Mojito. In meiner Lieblingsbar fehlt aber meist die Minze oder irgendwas anderes.
20. Eigentlich ist es überflüssig zu sagen, dass ich auch noch nie illegale Drogen genommen habe.
21. Ich habe früher mit großer Leidenschaft Postkarten gesammelt.
22. Ich würde niemals ins Bett gehen, ohne mir vorher die Zähne zu putzen.
23. Autos und Fußball finde ich total uninteressant.
24. Ich bin zwar keine Vegetarierin, esse aber doch sehr selten Fleisch.
25. Als ich einmal in der Ukraine war, habe ich etwas gegessen, obwohl ich nicht erkennen konnte, was es war. Ich habe es trotzdem gegessen, weil es mir unhöflich erschien, es abzulehnen.
26. Für Hobbyastrologen: Sternzeichen Zwilling, Aszendent Jungfrau.
27. Das ist eine höllische Kombination.
28. Für die China-Freunde unter uns: Pferd (Erd-Pferd, um genau zu sein).
29. Obwohl ich nicht mein Leben von Horoskopen oder ähnlichem abhängig mache, finde ich, dass die Persönlichkeit des typischen Pferdes bzw. Zwillings mir sehr entspricht.
30. Da bestimmte Zahlenkombinationen in meinem Leben häufiger vorkamen, sollte ich meiner Meinung nach Vorsitzende der Illuminaten sein. Das ist eine Macke von mir.
31. Ich habe erst mit Ende Zwanzig ein Faible für Klamotten, Handtaschen, Schuhe und Schmuck entwickelt. Im Vergleich zu anderen bin ich aber trotzdem noch sehr zurückhaltend.
32. Wenn ich heute noch die Klamotten tragen würde, die ich mit achtzehn Jahren getragen habe, würde ich aussehen wie ... ich darf gar nicht daran denken.
33. Mein schlimmster modischer Fehlgriff in meiner Jugend war ein geriffelter Badeanzug in Neon-Pink mit sehr hohem Beinausschnitt.
34. Ich war noch nie Mitglied in einem Fitnesscenter und kann mir auch nicht vorstellen, jemals eins zu betreten.
35. Kommt mir nicht ins Haus: Tischsets und überdimensionale technische Geräte.
36. Ich muss nicht die neusten technischen Geräte besitzen. Ich habe keinen Ipod, keinen DVD-Player und keine Videogames. Wir hatten früher auch keinen Videorecorder.
37. Ich hatte als Kind zwar einen Walkman, habe ihn jedoch nie benutzt.
38. Auch heute höre ich nur selten Musik, wenn ich unterwegs bin.
39. Okay, ich hatte früher aber einen Gameboy und habe auch sehr gerne Tetris gespielt.
40. Apropos technische Geräte: Ausschlaggebendes Kriterium für eine Kaufentscheidung ist für mich das Design, nicht die Funktionen.
41. Mir fällt es leicht, eine neue Sprache zu lernen. Gerade aktuell: Chinesisch.
42. Ich habe bisher fünf Fremdsprachen gelernt.
43. Am wenigsten weiß ich noch von Italienisch.
44. Mein Lieblingswort auf Französisch ist "chouette" ("super"). Ich hätte am liebsten mein Blog so genannt, aber der Name war bereits vergeben.
45. Auch ich lerne Vokabeln mit Vokabelkärtchen. Ich versuche immer, so lange wie möglich ohne sie auszukommen, merke aber dann, dass es nicht geht.
46. In Mathematik und Naturwissenschaften war ich früher eher schlecht.
47. Wenn es um Haushalts- oder Technikfragen geht, bin ich eine absolute Null.
48. Ich würde gerne kochen können - also ohne ständig ins Kochbuch gucken zu müssen.
49. Obwohl ich eine große Skepsis gegenüber Homöopathie und jeglicher Form von Bio-Fetischismus hege, ernähre ich mich inzwischen sehr gesund.
50. Mit etwa sechs Jahren habe ich mir nichts sehnlicher als eine Brille gewünscht, weil das so schön erwachsen aussah. Ich habe deshalb immer mit einer Sonnenbrille auf der Nase gelesen. Als ich dann später tatsächlich eine Brille bekam, habe ich geweint.
51. Eine Weile habe ich Kontaktlinsen getragen, die mir meiner Meinung nach besser stehen als eine Brille. Inzwischen trage ich wieder eine Brille.
52. Für die Kontaktlinsen-Insider: erst weiche, dann harte.
53. Ich besitze den Segelschein für Binnengewässer und
54. habe als Jugendliche mein Taschengeld mit Segelunterricht aufgebessert.
55. Könnte ich auch noch heute im Schlaf knoten: den Palstek.
56. Ich bin das letzte Mal in meiner Führerscheinprüfung Auto gefahren.
57. Ich kaufe immer die gleichen Socken: Schwarz, von H&M.
58. Mützen stehen mir überhaupt nicht.
59. Ich habe keine Angst vor Spinnen, fürchte mich aber sehr vor Mäusen, Ratten und Kröten.
60. Als Kind gab es bei uns zu Hause niemals Cola, Fanta oder Sprite. Früher fand ich das doof, heute bin ich dafür sehr dankbar. Auch heute trinke ich kaum solche Getränke.
61. Ich habe erst spät Sushi entdeckt. Heute esse ich es in schöner Regelmäßigkeit einmal pro Woche.
62. Ich bin nicht getauft worden. Ich solle später selbst über meinen Glauben entscheiden, hieß es damals. Für diese liberale Haltung bin ich sehr dankbar.
63. Ich wurde dennoch im protestantischen Sinne erzogen.
64. Als Kind bin ich aus eigenem Antrieb eine Weile beim CVJM gewesen. Ich ging dort allerdings nur wegen der anderen Kinder und der Unternehmungen hin, die dort angeboten wurden. Die Lieder, die dort jedes Mal gesungen wurden, fand ich unfassbar traurig. Meist handelten sie vom Sterben.
65. Heute muss ich zugeben, dass ich manchmal gläubige Menschen beneide. Irgendwie scheint ihnen ihre Religion Halt zu geben.
66. Ich habe als Kind meist mit einem Jungen gespielt.
67. Das schlimmste Wort, das er mir im Streit jemals an den Kopf warf, war "Zimtzicke". Im Vergleich zu den heutigen Schimpfwörtern erscheint es fast zärtlich.
68. Meine Leistungskurse waren Deutsch und Französisch. Noch heute sollte mein Traumberuf mit Texten und Sprachen zu tun haben.
69. Ich komme vom Land.
70. Ich kann es mir aber inzwischen nicht mehr vorstellen, in einer Stadt unter einer Million Einwohnern zu leben. Auch wenn ich das ganze kulturelle Angebot nie nutzen kann, ist es trotzdem ein gutes Gefühl, dass ich es könnte. Außerdem sind die Buch- und Zeitschriftenläden in Großstädten besser.
71. Ich würde niemals an einen Urlaubsort fahren, um "die Natur zu genießen". Der Grund:
72. Ich langweile mich schnell.
73. Ich habe früher wie meine Oma Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften ausgeschnitten und aufgehoben. Ich kam mir dabei unglaublich erwachsen vor.
74. Ich hatte noch nie ein eigenes Haustier. Bis ich zwei Jahre alt war, hatten wir zwei Katzen. Die sind dann aber bald von einem Auto überfahren worden.
75. Heute würde ich mich wahrscheinlich auch für eine Katze entscheiden. Hunde riechen immer so komisch, wenn sie nass sind.
76. Ohne mich würde Pret à manger Pleite gehen. Warum gibt's die eigentlich nicht in Deutschland?
77. Ich trinke lieber Kaffee als Tee.
78. Von Earl Grey bekomme ich Bauchschmerzen.
79. Ich schlafe meist tief und fest.
80. Ich gehe gerne alleine spazieren.
81. Als ich zwanzig war, gehörte ich in meinem Freundeskreis zu den ersten, die eine E-Mail-Adresse besaßen.
82. Ich habe keine Ohrlöcher, keine Piercings und keine Tattoos und werde sie auch nie haben.
83. Meine Kosmetikprodukte kaufe ich fast ausschließlich von Nivea.
84. Ich kann nicht singen.
85. Nach einiger Überwindung schmeiße ich gerne Dinge weg. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl.
86. Bücher werfe ich nur dann weg, wenn alles andere (verkaufen,verschenken) nicht geklappt hat.
87. Stimmt die Musik, tanze ich sehr gerne.
88. Ich esse gerne Schokolade.
89. Ich würde gerne Klavier spielen können.
90. Ich hatte schon schräge Lehrer. Der eine sagte einmal zu uns: "Sterben müsst ihr, sonst nichts."
91. Ich habe noch nie Doc-Martens oder Buffalos getragen.
92. In diesem Frühling werde ich mir jedoch endlich Ballerinas kaufen.
93. Berufswünsche als Kind, die ich lange ernsthaft verfolgte: Hotelfachfrau, Augenärztin, Journalistin.
94. Ich interessiere mich überhaupt nicht für den Wetterbericht.
95. Wenn früher "Aktenzeichen XY ... ungelöst" im Fernsehen kam, habe ich mich danach immer sehr gegruselt, alleine durch das große, dunkle Esszimmer zu gehen.
96. Ich habe bereits einen Baum gepflanzt. Mit zwölf eine Kastanie in die Erde gesteckt – inzwischen hat der Baum schon eine stattliche Größe erreicht.
97. In meiner Jugend habe ich mir mehrmals von Astrid Lindgren "Wir Kinder von Bullerbü" in unserer Schulbibliothek ausgeliehen. Ich fand die Gemeinschaft unter den Kindern einfach toll (barfuß laufen im Sommer, abends durch die Bäume ins Nahbarhaus morsen etc.).
98. Ich war noch niemals in New York und erst recht noch niemals auf Hawaii.
99. Ich lese gerne Listen.
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